Überblick

Mit dem FZA erhalten Staatsangehörige der Schweiz und der EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich das Recht, Arbeitsplatz bzw. Aufenthaltsort innerhalb der Staatsgebiete der Vertragsparteien frei zu wählen.

Entwicklung

Das FZA wurde seit Inkrafttreten schrittweise auf neue EU-Mitgliedsstaaten ausgedehnt und weiterentwickelt; es regelt die Übergangsfristen mit Kontingenten und einer Ventilklausel.

Zulassungsbedingungen

Bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte wendet die Schweiz ein duales System an, welches zwischen EU/EFTA-Staatsangehörigen und Drittstaatsangehörigen unterscheidet.

Aufgaben und Kompetenzen

Die Kompetenzen zwischen dem Bund und den Kantonen sind klar geregelt.

Abstimmungen

Jede Ausdehnung des FZA auf neue EU-Mitgliedstaaten unterliegt dem fakultativen Referendum und kann damit dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt werden.

Brexit: Auswirkungen auf die Personenfreizügigkeit

Der Brexit hat Auswirkungen auf die Beziehung der Schweiz zum Vereinigten Königreich. Seit dem 1. Januar 2021 ist das FZA im Verhältnis Schweiz – UK nicht mehr anwendbar.

https://www.personenfreizuegigkeit.admin.ch/content/fza/de/home/abkommen.html